DUO 4675

what a hell of a ride...

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FUNKY!

Astrid Wiesinger

reeds, comp.

Beate Wiesinger

bass, comp.

"Do you feel alone? And haven't you ever bored yourself to a dead end, thinking that you haven't done that and you couldn't go where you want? You! have seen the act! It's never what you might expect didn't you know..."

aus: "Act of Going" (comp. Beate&Astrid Wiesinger)

...George & Ira Gershwin, Michael & Randy Brecker, Cannonball & Nat Adderley -  in verehrenden Gedanken an all diese berühmten Brüderpaare der Jazzgeschichte würden wir uns wohl irgendwo zwischen "Siegfried & Roy" und "Brunner & Brunner" einordnen.

Blutsverwandt, aus derselben Sippe stammend, Sisters, "jazz kittens" - eine ganz spezielle Art der Verbundenheit, welche seit Anbeginn ihres Lebens weder wegzudenken, noch zu vermeiden ist. 

Als musikalisches Duo funktioniert diese Zusammenarbeit seit ihren Anfängen eher schleppend, vielmehr hat die verwandtschaftliche Kooperation ein sehr durchwachsenes Eigenleben und laboriert - wie so viele "Paarbeziehungen" - oftmals an der Koexistenz von blindem Verständnis und blindem Unverständnis. 

 

Und doch: nichts spannender, lustiger und lehrreicher, als mit der eigenen Schwester auf der Bühne zu stehen.

"Do you feel alone?" - Nein! Mit keinem springe ich mit soviel Zuversicht in musikalischen Treibsand wie mit dir!

"Have you ever bored yourself to a dead end...?" Nein! Langweile kommt da ganz bestimmt nicht auf. Impuls, Impuls, Impuls - fein, grob, direkt, abstrakt, als walking line, als Lachanfall, als Kuchenpause, die länger als die Probe selbst dauert.

"You! Have seen the act, it's never what you might expect.." - No! It's always what you expect! Let's expect the best!

Du mein Reinhard Fendrich der Experimentalmusik - lass' uns noch lange Inspiration und Zen-Meister für einander sein!

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Music &Videos

live @ KAPU Linz, Juni 2019

Fraufeld Vol. 1

live @ Kulturbar Konrad, April 2013

Für aktuelle Konzerttermine, CD, Fotos & Musik check out:

www.duo4675.com

l u c h s

met a sainitzer...

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and became... 

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l u c h s NITZER

luchsnicer  -->  looks nicer!

"Drei, vier!"

...wie oft werde ich auf diesen Einzähler von Clemens Sainitzer noch hereinfallen? Geschickt platziert während eines Gesprächs oder während wir ein Stück im 7/8-Takt proben, hat er mir schon so manche Extrasystole beschert.

Clemens, es sei dir alles verziehen! Ein stets gleichförmig pumpendes Herz soll außerdem eh von Ungesundheit zeugen - in diesem Sinne: auf spannende, neue Zeiten zu viert!

reeds, comp. -

Astrid wiesinger 

florian sighartner 

- violin, electronics, comp. 

cello, comp. -

clemens sainitzer

Beate wiesinger 

- bass, electronics, comp. 

Rehirsl

Für aktuelle Konzerttermine, CD, Fotos & Musik check out:

www.luchsmusic.com

"Kou-Kou's Theme Microwave 3" (comp. A. Wiesinger) live @ Alte Schmiede Wien, Mai 2019

H U M

Astrid wiesinger - reeds 

OMID DARVISHI - gesang

ROJIN SHARAFI - electronics

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HUM ist...

...ist eine heilige Pflanze, der in der iranischen Mythologie und der zoroastrischen Religion besondere Kräfte zugeschrieben wird. Auf Wikipedia ist zu finden:

"HUM furthers healing, sexual arousal and is physically strengthening. It stimulates alertness and awareness, the mildly intoxicating extract can be consumed without negative side effects. It is nourishing and 'most nutrious for the soul'."

Der Hintergrund für die Gründung von HUM ist folgende Tatsache: das Tanzverbot im Iran.

Obwohl der Iran über eine vielfältige Tanzmusikkultur verfügt, die sich durch die Geographie des Landes aus besonders vielen kulturellen Einflüssen speist – z.B. durch afrikanische Rhythmen im Süden, indische Einflüsse im Südosten, kurdische Tänze im Westen – geht diese durch die restriktive Politik immer mehr verloren bzw. spielt sich illegal im Untergrund ab.

Die drei MusikerInnen haben es sich einerseits zum Ziel gesetzt, diese Musik, die wenig erforscht und kaum schriftlich festgehalten ist, zu erforschen und aufzuschreiben – also sichtbar zu machen und zu dokumentieren. Darüber hinaus geht es in der kreativen Arbeit um die Ergründung der Frage, wie auf dem eigenen Instrument eine Ausdrucksform für die Klangwelt der jeweils anderen Kultur gefunden werden kann (z.B. im Versuch, Stücke für Surna auf dem Saxophon klanglich stimmig umzusetzen). Die gemeinsame Arbeit zeigt, dass dieser Prozess an sehr fundamentale Methoden des musikalischen Lernens führt – vorsingen/nachsingen, Techniken finden durch reines Ausprobieren, Musik hören und darüber reflektieren.- Eine sehr wertvolle Arbeit. Es geht um die Suche nach einer stimmigen Synthese von Klangkulturen und Einflüssen, die bei den MusikerInnen sehr breitgefächert sind (Jazz, free Impro, iran. Volkstanzmusik, Singen in verschiedenen Sprachen zeitgenössische elektronische Musik).

Nicht zuletzt geht es uns darum, die Musik wieder ihrer wahren Bestimmung zurückzuführen: dem Tanzen! Wir wünschen uns, dass Menschen zu dieser Musik wieder Tanzen können und wir sie durch unsere verschiedenen Einflüsse auch für viele verschiedenen Menschen und Kulturen zugänglich machen.

MAY THE CLUB-YEARS BEGIN...

ChapiHUM
00:00 / 09:53
HanaHUM
00:00 / 03:42